Vorsätze

Das Jahresende wird vielerorten als Anlass genommen, sich über das vergangene Jahr Gedanken zu machen und sich viele, vermeintlich „gute“ Vorsätze zu machen. Schwachsinn, das. Funktioniert genausogut, wie eine Diät am Montag anzufangen oder ab dem nächsten ersten sein Haushaltsbuch zu führen.
Stattdessen sollte man das neue Jahr erst einmal auf sich wirken lassen, sehen, welchen ersten Eindruck es macht. Man sieht ja, was es Ted Mosby gebracht hat, beim ersten Date „Ich liebe Dich“ zu sagen. Lieber also abwarten und beobachten.
Hätte ich im letzten Jahr die großen Wünsche für 2012 abgegeben, wären alle Pläne und Vorsätze bereits jetzt obsolet. Ich wäre quasi eine Beziehung eingegangen, ohne denjenigen besser zu kennen als sein Lächeln und seine Stimme. Kann ja nicht gehen.
Und so werde ich jetzt, wo alles offen ist, wagen, kleine Wünsche für das laufende Jahr zu äußern:

  • mehr lesen. – Man glaubt es kaum, ich arbeite im Verlag und komme kaum zum Lesen. Das muss sich ändern. Es mag jetzt lächerlich klingen, aber ein Buch pro Monat wäre wünschenswert.
  • mehr Kino. – Einmal im Quartal erscheint mir realistisch. Öfter wäre schön!
  • mehr ich. – Mehr muss man dazu glaube ich nicht sagen.

Ich bin gespannt, welches Fazit ich am 31.12.2012 dazu ziehen kann.

Autor: Kitty

Büchermachender Bücherwurm mit feministischen Tendenzen und einer dunklen Vergangenheit im Bildungswesen. Kommuniziert viel, gerne und macht das irgendwie auch beruflich.

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