Husch, husch!

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Die tolle Wiebke Ladwig hat letztens einen Blog-Artikel veröffentlicht, der mir wirklich aus der Seele spricht.

Gerade wir „jungen“ Medien- und Verlagsfrauen neigen ja gerne dazu, uns über Gebühr in unserem Traumberuf zu engagieren, trotz oder obwohl er wenig bis gar kein Geld einbringt. Aber es macht ja so viel Spaß!
Ja, das macht es wirklich, sonst würde ich das alles gar nicht mitmachen. Wenn dann das gedruckte Ergebnis all der Mühen vor einem liegt, man es anfassen, aufschlagen und beschnuppern kann, dann ergibt das alles für einen kurzen Moment Sinn.

Aber. Es sollte trotzdem möglich sein, neben dem Job Zeit für andere Dinge zu haben, die nicht nur unmittelbar mit dem Weiterkommen im Arbeitsumfeld zu tun haben. Ohne schlechtes Gewissen nach 8 Stunden Arbeit die Arbeit Arbeit sein zu lassen, abends nicht noch einmal die Mails auf dem Handy zu checken und sich mal wieder an anderen Dingen zu erfreuen. Und nicht die dann noch die private ToDo-Liste abarbeiten.

Vielleicht ist das also auch schon mein Wunsch für das neue Jahr: Die Arbeit zwar als Erfüllung, aber nicht als Lebensinhalt begreifen und dementsprechend die Prioritäten im Leben sanft, aber bestimmt neu setzen.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch ins neue (Arbeits-)Jahr!

Autor: Kitty

Büchermachender Bücherwurm mit feministischen Tendenzen und einer dunklen Vergangenheit im Bildungswesen. Kommuniziert viel, gerne und macht das irgendwie auch beruflich.

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