Das Warten hat ein Ende

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Ich hatte mich letztens ja als heimliches Fangirl geoutet. Das beschränkt sich aber nicht nur auf Serien und Filme, bei denen ich einen gut gebauten Testosteron-Helden anschmachten kann. Sondern durchaus und vor allem liebe ich den ein oder anderen Protagonisten eines tollen Buchs – und das bei manchen schon seit fast 15 Jahren.

Vor einiger Zeit gab es auf dem tumblr von Blanvalet eine Aktion, man solle sein Lieblingsbuch des Verlags posten, als Bild von sich mit dem Buch, und kurz erzählen, was es zum persönlichen Lieblingsbuch macht. Wer sich die Mühe macht, auf die ersten Postings zurück zu blättern, wird feststellen, dass eine Buchreihe ziemlich weit vorne lag: Feuer und Stein von Diana Gabaldon.

Justamente ist das die erste Buchreihe, die mich nachhaltig gefesselt und geprägt hat: Meine Vorliebe für historische Romane (und meine Akribie, deren Faktentreue prüfen zu wollen), Freude über kontinuierliche Charakterentwicklung, Interesse an der Geschichte Englands, aber auch die Erkenntnis, dass man sich durchaus darüber aufregen darf, wenn die Handlung mal flach wird, etwas zu viel Drama nach Schema F über den Plot gekippt wird und die Story Längen aufweist.

Meine ganze Familie liest seit dem ersten Band (der in den USA bereits 1991 erschienen ist) mit, wir tauschen uns aus, wir diskutieren. Nun endlich, nach so langer Zeit, wird der erste Band der Reihe als Mini-Serie bei Starz verfilmt. Und wir hatten Angst. Wie so viele Fans hatten meine Tante und ich eine genaue Vorstellung davon, wie denn Jamie (der junge schottische Held) und Claire (die englische Fremde) so auszusehen haben.

Gott sei Dank: der Trailer ist nun endlich da, und ich bin sehr sehr erleichtert – zumindest optisch wird das ein Leckerbissen!

Autor: Kitty

Büchermachender Bücherwurm mit feministischen Tendenzen und einer dunklen Vergangenheit im Bildungswesen. Kommuniziert viel, gerne und macht das irgendwie auch beruflich.

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