August_Aout

Urlaub im August

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Ich hatte also Urlaub in der vergangenen Woche. Früher™ war Urlaub im August das absolut Größte: es war warm, man fuhr an den See, aß Eis bis die Zähne schmerzten und las Buch über Buch über Buch … Wenn ich sagen müsste, wann ich das letzte Mal so richtig am See war – ich könnte es nicht beantworten. In diesem Jahr sicher noch nicht, im letzten Jahr bin ich mir unsicher; es ist also mindestens zwei Jahre her, dass ich mit einer riesigen Kühltasche, einer Picknikdecke, Buch, Zeitschriften und Sonnencreme an einem der Münchner Badeseen lag, mir die Sonne auf den Pelz brennen ließ und den Sommer genossen habe. Aber wobei: Sommer. Das ist in diesem Jahr ja auch eher ein Begriff aus grauer Vorzeit. Kaum ist mal zwei Tage am Stück schön und warm, kommen wieder drei Tage Hitzegewitter, die einem die Stimmung etwas drücken.

Was also macht man in so einem August, wenn man eine Woche Urlaub hat und zu Hause bleibt? Man heute nicht genau weiß, wie morgen das Wetter wird? Richtig, man nimmt es, wie es kommt.

Urlaubsstart: Jahrestreffen Junge Verlagsmenschen

Schon seit Monaten geplant war zum Auftakt meiner Urlaubswoche am vergangenen Samstag das Jahrestreffen der Jungen Verlagsmenschen. Dort war ich nicht nur als Mitglied wegen der Mitgliederversammlung, sondern war auch gemeinsam mit Nikk eingeladen, bei der Round Table Session über astikos zu sprechen. Während draußen die Sonne mit über 30 Grad runterknallte, waren wir in den herrlich kühlen Katakomben des Einstein Kultur munter dabei, die Geschicke des Branchennachwuchses mitzugestalten. Für mich ein Highlight: Der Workshop mit Frank Berzbach, dem Autor des Buches „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen“. Ein sehr gelungener Start in den Urlaub!

Bayern, deine Berge – und Seen

Wenn schon nicht am Badesee liegen, warum dann nicht zu einem richtigen See fahren und einfach mal eine Auszeit nehmen? Eben. Daher schwangen Soesa und ich uns spontan am Montag in die BOB und fuhren an den schönen Tegernsee zum Frühstücken. Ich hatte zwar ein paar Tipps bezüglich schöner Badestellen im Gepäck, aber das Wetter war eher durchwachsen. Dafür war das Licht aber toll zum Fotografieren! Nach dem wirklich superleckeren Frühstück im Westerhof-Café im Stielerhaus ging es daher gleich ans Ufer.

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Dank Sarahs Hilfe habe ich dann auch endlich einige Einstellungen an meiner Kamera begriffen und gleich ausprobiert. Es war quasi ein kleiner privater Fotowalk. Am Nachmittag ging es dann ganz entspannt zurück nach Hause. Solche kleinen Ausflüge sollte ich unbedingt öfter machen.

Kino statt Wandern

Im Urlaub den Urlaub vorbereiten ist immer eine gute Idee, dann hat man gleich etwas, worauf man sich nach dem Urlaub freuen kann. Neben diverser Planungstreffen mit den Mitreisenden der nächsten größeren Reise ging es also auch in die Stadt, um Equipment zu kaufen. Leider war die Tour nicht von Erfolg gekrönt, denn von vier größeren Outdoor-Läden in der Innenstadt hatte kein einziger den gewünschten neuen Treking-Schuh auf Lager – nicht einmal der Hersteller selbst. Aus Frust wanderten wir dann also ohne neue Wanderschuhe in das nächste Lokal und genossen immerhin die Sonnenstrahlen in der Innenstadt. Da man manchmal die besten Ideen hat, wenn der ursprüngliche Plan nicht geklappt hat, sind wir an diesem Abend spontan endlich zum ersten Mal im Gloria-Palast im Kino gewesen. Ein unverhofftes Highlight, das ich nur empfehlen kann – und das zum Abschluss noch mit einem perfekten Gin Tonic (Monkey 47 und Thomas Henry) im Anna Hotel gekrönt wurde.

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C’est fini

Schon ist wieder Sonntag. Schon ist der Urlaub wieder vorbei. Ich habe ein bisschen von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, z.B. endlich diese wunderschönen Postkarten aufzuhängen, die seit fast einem Jahr bei mit herumliegen.

Zum krönenden Abschluss sitze ich nun auf unserem Balkon, genieße die letzten Sonnenstrahlen und lasse mich vom Mann bekochen.

Es hätte schlimmer laufen können.

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Autor: Kitty

Büchermachender Bücherwurm mit feministischen Tendenzen und einer dunklen Vergangenheit im Bildungswesen. Kommuniziert viel, gerne und macht das irgendwie auch beruflich.

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